Rietze Mercedes Bus 0404
Hier der erste Umbaubericht zum FCS.

Ich habe mir vorgenommen den Rietze 0404
mit dem Fahrwerk des Wiking 0302 auszurüsten. Hier mal der Vergleich des
Rietze Standmodells mit dem FCS Mercedes 0302 Postbus. Sieht ja
eigentlich einfach aus - Fahrwerk aus dem einen Bus raus und unter den
anderen Bus drunter.

Als ich die Busse von unten näher
betrachtet habe, habe ich festgestellt, dass der Radstand der Fahrzeuge
unterschiedlich ist. Kein grosses Hindernis, aber der einfache Tausch
der Fahrwerke geht dann nicht so einfach.

Also als erstes erst einmal den 0302
aufschneiden. Hierzu habe ich ein scharfes Bastelmesser vorsichtig
zwischen Aufbau und Fahrwerk geführt und "aufgeschnitten". Das
Innenleben konnte man ja teilweise schon durch die Fenster erkennen. Die
hässliche grüne Batterie war ja schon von weitem zu erkennen.

Als nächste wir der Rietze Bus
aufgemacht. Zu meiner positiven Überraschung musste ich feststellen,
dass der gar icht geklebt ist, sondern nur ziemlich fest
zusammengesteckt ist. Das "Fahrwerk" ist eine einfache "Wanne" auf die
die Räder aufgesteckt sind.

Da der Radstand der Fahrzeuge
unterschiedlich ist und ich nicht die Karosserie aufschneiden will, muss
ich den Radstand vergrössern. Das sieht auch machbar aus, da die
Vorderachse auf einer Art Schiene mit einem Zapfen befestigt ist. Als
erstes habe ich den Magnetschleifer von der Vorderachse abgeschraubt und
dann die Vorderachse vorsichtig vom Rest des Fahrgestells abgelöst.

Dann muss man den Zapfen an der
Vorderachse abschneiden, da die Achse etwas weiter nach vorn verschoben
werden muss.

Nun ist die Vorderachse schon wieder
angeklebt. Dazu habe ich die Karosse genau daneben gelegt, um den
richtigen Radstand zu erhalten.

Da ich nicht möchte, dass man die grüne
Batterie nachher wieder durch die Fenster sieht, habe ich sie mit
schwarzem Isolierband abgeklebt. Als ich die Karosserie probeweiser
wieder aufgesteckt habe hat man zwar keinen grünen Akku mehr gesehen,
aber der schwarz abgeklebte Akku war auch nicht so toll. War zwar besser
aber auch nicht zufriedenstellend.
Da bei den meisten modernen Reisebussen die Scheiben ja sowie
abgedunkelt sind, habe ich die Seitenfenster des Busses von innen
zusätzlich mit schwarzer Folien abgeklebt. Siehe da, es sah gut aus und
der Akku, bzw. das Innenleben waren nicht mehr zu sehen.

Hier das Bild des fertig umgebauten
Busses. Da ich keine grossen Veränderungen vorgenommen habe, hat sich
das Fahrverhalten des Busses auch nicht verändert.
Dieser erste Umbau war ziemlich einfach, ging relativ schnell und hat
auch viel Spass gemacht.
Hier mal ein
Video der
Probefahrt (download zip-file
1952KB).
Jetzt bin ich auf den Geschmack
gekommen. Mal sehen, was ich als nächstes umbauen werde.
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